Skizzen aus Niederthai, Ötztal 3

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Das Aquarell auf Papier „Skizzen aus Niederthai, Ötztal“ aus dem Jahr 1979 hat eine Größe von 34 × 24 cm. Hellmut Eckstein zeigt eine alpine Landschaft mit grünen Hängen, dunklen Waldpartien, einer kleinen Siedlung im Tal und einer mächtigen Gebirgskulisse im Hintergrund. Die Komposition führt den Blick vom unteren Talraum über die seitlich ansteigenden Hänge hin zu den schneebedeckten Bergen, die in freien, bewegten Pinselzügen angelegt sind. Kräftige Grün- und Erdtöne im Vordergrund stehen im Kontrast zu den kühlen Blau-, Grau- und Weißtönen der Gebirgsformen. Besonders reizvoll ist das Zusammenspiel aus klar erkennbarer Landschaftssituation und expressiv aufgelöster Aquarelltechnik, durch die Schnee, Fels und Schatten atmosphärisch ineinander übergehen. So entsteht eine lebendige Gebirgsansicht, die den Charakter des Ötztals mit großer Frische einfängt – ein typisches Beispiel für Ecksteins sensibles Gespür für Licht, Raum und Stimmung.

Bitte beachten Sie, dass die Darstellung im Raum keinen Anspruch auf eine korrekte Darstellung der Größenverhältnisse hat.

Aquarell auf Papier

Wasserlösliche Pigmente verschmelzen mit dem zarten Gewebe des Papiers, um lebendige Gemälde zu schaffen. Durch die kunstvolle Balance von Farben und Wasser entstehen fließende Kompositionen, die sich malerisch über die Oberfläche ausbreiten.

Original / Unikat

Bei diesem Produkt handelt es sich um ein Unikat / Original, welches es nur in dieser einzigen Ausfertigung gibt. Sie erhalten mit dem Erwerb des Kunstwerks ein von uns ausgestelltes Echtheitszertifikat.

Rahmen

Sie erhalten standardmäßig das Aquarell ohne Rahmen. Sofern Sie einen Rahmen wünschen, kontaktieren Sie uns bitte vorab.

Über den Künstler

Hellmut Eckstein
(1929 – 2006)

Hellmut Eckstein, 1929 in Brandenburg an der Havel geboren, entdeckte bereits während seiner Schulzeit seine Leidenschaft für die Malerei. Nach dem Zweiten Weltkrieg und verschiedenen Stationen, einschließlich einer englischen Kriegsgefangenschaft, begann er eine grafische Lehre. Neben seines Berufs als Grafiker setzte Eckstein sein künstlerisches Schaffen fort, inspiriert von der Natur und seinen Reisen, insbesondere nach Italien. Er nahm an Ausstellungen teil und trat Künstlerkreisen bei. 1988 beendete er seine Erwerbsarbeit und konnte sich vollständig der Malerei widmen. Ecksteins Werke, wie Acryl- und Ölgemälde, Aquarelle und seine figürlichen Grafitzeichnungen, fanden sowohl öffentlich als auch privat Anklang und sind heute Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Im Jahr 2006 verstarb Eckstein plötzlich in einem Münchener Krankenhaus.

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